... Jonas Jonasson: Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand
Ein total irres Buch bestehend aus zwei Handlungssträngen, der eine sozusagen das literarische Äquivalent eines road-movies und der andere in Rückblenden die Geschichte der Kriege und Revolutionen der letzten hundert Jahre.
In einer trockenen lakonischen Sprache - da muss ich euch doch auch gleich ein Zitat liefern:
"Andererseits lag Spanien ja im Ausland, so wie alle Länder, abgesehen von Schweden. Und nachdem er sein Leben immer nur vom Ausland gelesen hatte, war es vielleicht gar keine dumme Idee, wenn er sich die Sache mal aus der Nähe ansah."
Das passt doch, oder?
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Donnerstag, 25. Oktober 2012
Mittwoch, 26. September 2012
Science fiction - von der Realität eingeholt
Seit ca. 2 Wochen habe ich endlich ein MacBook - ein schöner kleiner Laptop- wiegt weniger als eine Zementfliese und ist natürlich auch schneller :-)).
Das besondere daran ist sein Multi-touch trackpad, so besonders, dass man ein Video braucht , um damit umgehen zu lernen:
Und manchmal kommen mir die Finger durcheinander; plötzlich rutscht der ganze Bildschirm zur Seite, wird kleiner oder größer ....
Dabei fiel mir (natürlich mal wieder) ein Zitat ein. Nein, Wilhelm Busch kann man diesmal nicht verwenden, sondern Douglas Adams:
"For years radios had been operated by means of pressing buttons and turning dials; then as the technology became more sophisticated the controls were made touch sensitive - you merely had to brush the panels with your fingers; now all you had to do was wave your hand in the general direction of the components and hope. It saved a lot of muscular expenditure of course, but meant that you had to sit infuriatingly still if you wanted to keep listening to the same programme." (The hitchhiker´s guide to the galaxy)
Ich versuche mich mal an einer Übersetzung:
"Jahrelang wurden Radios bedient, indem man Knöpfe drückte oder drehte; dann als die Technologie ausgefeilter wurde, machte man die Bedienungselemente berührungsempfindlich - man brauchte nur noch mit den Fingern darüber streichen; jetzt musste man nur noch mit der Hand in die allgemeine Richtung der Anlage wedeln und hoffen. Natürlich ersparte das eine Menge an Muskelaufwand, aber es bedeutete auch, dass man krampfhaft still sitzen musste, wenn man ein bestimmtes Programm hören wollte." (Per Anhalter durch die Galaxis)
Das besondere daran ist sein Multi-touch trackpad, so besonders, dass man ein Video braucht , um damit umgehen zu lernen:
Und manchmal kommen mir die Finger durcheinander; plötzlich rutscht der ganze Bildschirm zur Seite, wird kleiner oder größer ....
Dabei fiel mir (natürlich mal wieder) ein Zitat ein. Nein, Wilhelm Busch kann man diesmal nicht verwenden, sondern Douglas Adams:
"For years radios had been operated by means of pressing buttons and turning dials; then as the technology became more sophisticated the controls were made touch sensitive - you merely had to brush the panels with your fingers; now all you had to do was wave your hand in the general direction of the components and hope. It saved a lot of muscular expenditure of course, but meant that you had to sit infuriatingly still if you wanted to keep listening to the same programme." (The hitchhiker´s guide to the galaxy)
Ich versuche mich mal an einer Übersetzung:
"Jahrelang wurden Radios bedient, indem man Knöpfe drückte oder drehte; dann als die Technologie ausgefeilter wurde, machte man die Bedienungselemente berührungsempfindlich - man brauchte nur noch mit den Fingern darüber streichen; jetzt musste man nur noch mit der Hand in die allgemeine Richtung der Anlage wedeln und hoffen. Natürlich ersparte das eine Menge an Muskelaufwand, aber es bedeutete auch, dass man krampfhaft still sitzen musste, wenn man ein bestimmtes Programm hören wollte." (Per Anhalter durch die Galaxis)
Sonntag, 19. August 2012
Zitat der Woche - nicht von Busch!
| "Die Sonne schien ihm aufs Gehirn, da nahm er seinen Sonnenschirm..." |
Dienstag, 15. Mai 2012
Serendipity!
Dieses schöne englische Wort habe ich bei Bob & Gay in Cocentaina gelernt - und jetzt kann ich es endlich mal anwenden!
Es bedeutet soviel wie: glücklicher Zufall, Zufallsfund etc.
Und jetzt muss ich etwas ausholen: zur Zeit stapeln sich mal wieder die Zeitungen bei uns, denn die SUR hat mal wieder eine Promoción, bei der man täglich Coupons ausschneiden und sammeln muss und sie zum Schluss gegen etwas eintauscht - in diesem Fall ein großes Badetuch und da ja am 25. - aber ich schweife ab.
Also Zeitungen: ich muss sie zumindest durchblättern, bevor ich sie wegwerfe ode als Unterlage zum Kartoffel schälen oder malen oder.. na, ihr wißt schon.
Ab und zu lese ich dann etwas sozusagen "Merkwürdiges" oder auch "Aufhebenswürdiges". In diesem Fall war es eine kleine Notiz über den Fund einer 1,5 m langen Hufeisennatter in einer Wohnung in Sevilla (ich will auch eine!!!). Wohin damit? Mit dem Zeitungausschnitt, meine ich...
Erinnert ihr euch noch an die Bücher, die ich vor langer, langer Zeit aus dem Müll gerettet habe? Ausser einem pinterest-board über die Verwendung von alten Büchern habe ich noch nichts damit gemacht... aber jetzt! habe ich mir ein schönes ausgesucht
Wo wären wir? Jajajaja!!« –
Nach diesem von Bötel gemachten Vermerk
Schließen wir freudig das löbliche Werk.
(Maler Klecksel, Schluß)
Es bedeutet soviel wie: glücklicher Zufall, Zufallsfund etc.
Und jetzt muss ich etwas ausholen: zur Zeit stapeln sich mal wieder die Zeitungen bei uns, denn die SUR hat mal wieder eine Promoción, bei der man täglich Coupons ausschneiden und sammeln muss und sie zum Schluss gegen etwas eintauscht - in diesem Fall ein großes Badetuch und da ja am 25. - aber ich schweife ab.
Also Zeitungen: ich muss sie zumindest durchblättern, bevor ich sie wegwerfe ode als Unterlage zum Kartoffel schälen oder malen oder.. na, ihr wißt schon.
Ab und zu lese ich dann etwas sozusagen "Merkwürdiges" oder auch "Aufhebenswürdiges". In diesem Fall war es eine kleine Notiz über den Fund einer 1,5 m langen Hufeisennatter in einer Wohnung in Sevilla (ich will auch eine!!!). Wohin damit? Mit dem Zeitungausschnitt, meine ich...
Erinnert ihr euch noch an die Bücher, die ich vor langer, langer Zeit aus dem Müll gerettet habe? Ausser einem pinterest-board über die Verwendung von alten Büchern habe ich noch nichts damit gemacht... aber jetzt! habe ich mir ein schönes ausgesucht
mit Marmorpapier-Inneneinband
Es nennt sich passenderweise: Sintesis de la Prensa Mundial - also Synthese der weltweiten Presse ;-)
Auch das könnte man schon serendipity nennen, aber es kommt noch besser,
denn heute bekamen wir Post und dabei eine Notiz: "diesen Zeitungsartikel musste ich einfach mitschicken..."
Recht hast du, Elke. Vielen Dank dafür! Und wenn du, oder sonst jemand von meinen lieben Lesern irgendwas findet, darf es es mir gerne schicken - möglichst mit Fundort, sprich aus welcher Zeitung, und Datum.
Ich habe mich noch nicht entschieden, was ich alles dort versammele - oder wie ich es darstelle oder sortiere... bis jetzt habe ich das Buch aufgeschlagen und eine langweilige Seite gesucht, oder eine mit einer passenden Überschrift.
Heute Nachnittag zum Beispiel: Los hombres más ricos del mundo - die reichsten Männer der Welt und einen Ausschnitt, wer der Formel 1-Fahrer wieviel verdient - eigentlich nicht so sehr bemerkenswert, wenn nicht ein paar Seiten vorher in der selben Zeitung (serendipity, ihr wißt schon) ein Artikel war über ein Dorf in Gualdaljara, dass 7000 Jahre braucht, um seine Schulden zurückzuzahlen! 16 Mio., soviel wie Hamilton oder Button verdienen...
...
Wär nicht die rechte Bildung da,Wo wären wir? Jajajaja!!« –
Nach diesem von Bötel gemachten Vermerk
Schließen wir freudig das löbliche Werk.
(Maler Klecksel, Schluß)
Montag, 16. April 2012
180. Geburtstag von...
Wilhelm Busch war gestern!
Da ist ja mal wieder ein Zitat fällig:
Da ist ja mal wieder ein Zitat fällig:
Ach, ich fühl′ es! Keine Tugend
Ist so recht nach meinem Sinn;
Stets befind′ ich mich am wohlsten,
Wenn ich damit fertig bin.
Dahingegen so ein Laster,
Ja, das macht mir viel Pläsier;
Und ich hab′ die hübschen Sachen
Lieber vor als hinter mir.
Ist so recht nach meinem Sinn;
Stets befind′ ich mich am wohlsten,
Wenn ich damit fertig bin.
Dahingegen so ein Laster,
Ja, das macht mir viel Pläsier;
Und ich hab′ die hübschen Sachen
Lieber vor als hinter mir.
So aktuell wie eh und je ;-))
Dienstag, 21. Februar 2012
Aufholpost
W. liegt mit einer Erkältung darnieder, aber...
natürlich aus: Max und Moritz, Dritter Streich
... wir verlassen uns da doch lieber auf andere Hausmittel...
Da es im Moment noch ganz angenehm ist, abends eine Decke auf den Knien zu haben, bin ich hier auch weiter gekommen:
Langsam geht mir allerdings wirklich das Blau aus. Und da die Wollrestchen alle verschieden dick sind, sind auch die Granny-Squares verschieden groß und die ganze Decke etwas krumm - na ja, damit werde ich wohl leben müssen...
und außerdem ereilte mich ein Geistesblitz, was ich mit einem schönen Küchentuch machen konnte! Es war ein Geschenk einer ganz lieben Katzensitterin aus Wales und definitiv zu schade zum Geschirr abtrocknen!
Jetzt sind es zwei (mit altem Flanellhemd gefütterte) Täschen für mein netbook und das Reise-Sammelsurium an Ladegeräten geworden
Die Nähte darf man nicht so kritisch betrachten, bin schon stolz, dass ich mich überhaupt an einen Reissverschluss gewagt habe!
Sind die Rotkehlchen nicht einfach süß?
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| Denn ein heißes Bügeleisen, Auf den kalten Leib gebracht, Hat es wieder gut gemacht. – |
... wir verlassen uns da doch lieber auf andere Hausmittel...
Da es im Moment noch ganz angenehm ist, abends eine Decke auf den Knien zu haben, bin ich hier auch weiter gekommen:
Langsam geht mir allerdings wirklich das Blau aus. Und da die Wollrestchen alle verschieden dick sind, sind auch die Granny-Squares verschieden groß und die ganze Decke etwas krumm - na ja, damit werde ich wohl leben müssen...
und außerdem ereilte mich ein Geistesblitz, was ich mit einem schönen Küchentuch machen konnte! Es war ein Geschenk einer ganz lieben Katzensitterin aus Wales und definitiv zu schade zum Geschirr abtrocknen!
Jetzt sind es zwei (mit altem Flanellhemd gefütterte) Täschen für mein netbook und das Reise-Sammelsurium an Ladegeräten geworden
Die Nähte darf man nicht so kritisch betrachten, bin schon stolz, dass ich mich überhaupt an einen Reissverschluss gewagt habe!
Sind die Rotkehlchen nicht einfach süß?
Sonntag, 5. Februar 2012
Zitat der Woche - diesmal von Ringelnatz
Ich wollte euch ja noch mehr von meiner Norddeutschland-Tour erzählen...
Geflogen bin ich mit ryanair von Málaga nach Bremen. So früh morgens, dass ich den Abend in Málaga verbringen musste.
(Übrigens habe ich - wieder mal zu spät, die Idee für eine weitere Fotosammlung gehabt:
jeden Abend das Bett.
Also Di. 24.1. Hostal La Hispanidad, Málaga - Bild aus der homepage- Mein Zimmer kam mir kleiner vor, ich hatte aber auch zwei Betten. Das Hostal ist übrigens verkehrsgünstig gegenüber vom Bahnhof gelegen, wo auch schon ab 5 h eine S-Bahm zum Flughafen fährt)
Da ich erst am Abend bei Sabine in Rostock sein wollte/ sollte, hatte ich 3 Stunden Zeit in Bremen. Genau das richtige, um die Kunsthalle zu besuchen, in der gerade eine Edvard-Munch-Ausstellung läuft. Sehenswert!
Meine Postkarten-Sammlung konnte ich natürlich auch aufstocken, nicht nur mit Munch, sondern auch mit Monet, Picasso, Liebermann und
diesem Holzschnitt von Felix Vallotton:
Und so bin ich nun endlich beim Zitat der Woche gelandet, einem schönen Gedicht von Joachim Ringelnatz:
Mi. 25.1. in Rostock - da findet sich kein Foto vom Bett im Internet
P.S. ein weiteres kleines highlight des Tages war auch die rote (saubere!) Mülltüte, die ich von einem Müllmann im Bremer Hauptbahnhof erbettelt habe
Geflogen bin ich mit ryanair von Málaga nach Bremen. So früh morgens, dass ich den Abend in Málaga verbringen musste.
(Übrigens habe ich - wieder mal zu spät, die Idee für eine weitere Fotosammlung gehabt:
jeden Abend das Bett.
Also Di. 24.1. Hostal La Hispanidad, Málaga - Bild aus der homepage- Mein Zimmer kam mir kleiner vor, ich hatte aber auch zwei Betten. Das Hostal ist übrigens verkehrsgünstig gegenüber vom Bahnhof gelegen, wo auch schon ab 5 h eine S-Bahm zum Flughafen fährt)
Da ich erst am Abend bei Sabine in Rostock sein wollte/ sollte, hatte ich 3 Stunden Zeit in Bremen. Genau das richtige, um die Kunsthalle zu besuchen, in der gerade eine Edvard-Munch-Ausstellung läuft. Sehenswert!
Meine Postkarten-Sammlung konnte ich natürlich auch aufstocken, nicht nur mit Munch, sondern auch mit Monet, Picasso, Liebermann und
diesem Holzschnitt von Felix Vallotton:
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| "Man meint, daß beide Sich nach nichts, als danach sehnen, Sich auf Sofas schön zu dehnen." |
Schöne Fraun und Katzen pflegen
Häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind,
Weil sie weich sind
Und mit Grazie sich bewegen.
Weil sie leise sich verstehen,
Weil sie selber leise gehen,
Alles Plumpe oder Laute
Fliehen und als wohlgebaute
Wesen stets ein schönes Bild sind.
Unter sich sind sie Vertraute,
Sie, die sonst unzähmbar wild sind.
Fell wie Samt und Haar wie Seide.
Allverwöhnt. – Man meint, daß beide
Sich nach nichts, als danach sehnen,
Sich auf Sofas schön zu dehnen.
Schöne Fraun mit schönen Katzen,
Wem von ihnen man dann schmeichelt,
Wen von ihnen man gar streichelt,
Stets riskiert man, daß sie kratzen.
Denn sie haben meistens Mucken,
Die zuletzt uns andre jucken.
Weiß man recht, ob sie im Hellen
Echt sind oder sich verstellen?
Weiß man, wenn sie tief sich ducken,
Ob das nicht zum Sprung geschieht?
Aber abends, nachts, im Dunkeln,
Wenn dann ihre Augen funkeln,
Weiß man alles oder flieht
Vor den Funken, die sie stieben.
Doch man soll nicht Fraun, die ihre
Schönen Katzen wirklich lieben,
Menschen überhaupt, die Tiere
Lieben, dieserhalb verdammen.
Sind Verliebte auch wie Flammen,
Zu- und ineinander passend,
Alles Fremde aber hassend.
Ob sie anders oder so sind,
Ob sie männlich, feminin sind,
Ob sie traurig oder froh sind,
Aus Madrid oder Berlin sind,
Ob sie schwarz, ob gelb, ob grau,
Auch wer weder Katz noch Frau
Schätzt, wird Katzen gern mit Frauen,
Wenn sie beide schön sind, schauen.
Doch begegnen Ringelnatzen
Häßlich alte Fraun mit Katzen,
Geht er schnell drei Schritt zurück.
Denn er sagt: Das bringt kein Glück.
Häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind,
Weil sie weich sind
Und mit Grazie sich bewegen.
Weil sie leise sich verstehen,
Weil sie selber leise gehen,
Alles Plumpe oder Laute
Fliehen und als wohlgebaute
Wesen stets ein schönes Bild sind.
Unter sich sind sie Vertraute,
Sie, die sonst unzähmbar wild sind.
Fell wie Samt und Haar wie Seide.
Allverwöhnt. – Man meint, daß beide
Sich nach nichts, als danach sehnen,
Sich auf Sofas schön zu dehnen.
Schöne Fraun mit schönen Katzen,
Wem von ihnen man dann schmeichelt,
Wen von ihnen man gar streichelt,
Stets riskiert man, daß sie kratzen.
Denn sie haben meistens Mucken,
Die zuletzt uns andre jucken.
Weiß man recht, ob sie im Hellen
Echt sind oder sich verstellen?
Weiß man, wenn sie tief sich ducken,
Ob das nicht zum Sprung geschieht?
Aber abends, nachts, im Dunkeln,
Wenn dann ihre Augen funkeln,
Weiß man alles oder flieht
Vor den Funken, die sie stieben.
Doch man soll nicht Fraun, die ihre
Schönen Katzen wirklich lieben,
Menschen überhaupt, die Tiere
Lieben, dieserhalb verdammen.
Sind Verliebte auch wie Flammen,
Zu- und ineinander passend,
Alles Fremde aber hassend.
Ob sie anders oder so sind,
Ob sie männlich, feminin sind,
Ob sie traurig oder froh sind,
Aus Madrid oder Berlin sind,
Ob sie schwarz, ob gelb, ob grau,
Auch wer weder Katz noch Frau
Schätzt, wird Katzen gern mit Frauen,
Wenn sie beide schön sind, schauen.
Doch begegnen Ringelnatzen
Häßlich alte Fraun mit Katzen,
Geht er schnell drei Schritt zurück.
Denn er sagt: Das bringt kein Glück.
Mi. 25.1. in Rostock - da findet sich kein Foto vom Bett im Internet
P.S. ein weiteres kleines highlight des Tages war auch die rote (saubere!) Mülltüte, die ich von einem Müllmann im Bremer Hauptbahnhof erbettelt habe
Montag, 30. Januar 2012
Zitat der Woche - mal wieder verspätet
Ich bin erst gestern von einer kleinen Norddeutschland-Tour zurückgekommen, deshalb möge man mir die Verspätung verzeihen (so hoffe ich). In den nächsten Tagen werde ich euch auch noch etwas mehr erzählen und zeigen. Aber nun erstmal das lang-vermisste Zitat der Woche:
P.S. Beany will jetzt auch einen blog schreiben - bei mir in der blogliste steht er schon, es ist bloss noch nicht viel drin...
P.P.S. "Fishing for the whale" könnte man auch als Überschrift über meine Reise setzen...
Musik wird oft nicht schön gefunden,
Weil sie stets mit Geräusch verbunden.
Weil sie stets mit Geräusch verbunden.
aus: Dideldum! - Der Maulwurf
Und natürlich stimmt es in diesem Fall auch überhaupt nicht, denn das Konzert der Sally Gardens in Eckernförde war mal wieder ein voller Erfolg!
Und natürlich stimmt es in diesem Fall auch überhaupt nicht, denn das Konzert der Sally Gardens in Eckernförde war mal wieder ein voller Erfolg!
Aber - urteilt selbst! - Hier habe ich ein Video bei youtube gefunden:
P.S. Beany will jetzt auch einen blog schreiben - bei mir in der blogliste steht er schon, es ist bloss noch nicht viel drin...
P.P.S. "Fishing for the whale" könnte man auch als Überschrift über meine Reise setzen...
Sonntag, 15. Januar 2012
Zitat der Woche
![]() |
Paul und Peter ist's egal. Peter geht vorerst einmal In zwei Schlapp-Pantoffeln los, Paul in seiner Zackenhos. |
Und wieso ich dies heute ausgesucht habe? Tja, da muss ich etwas an den Haaren ziehen, um hier eine Überleitung zu schaffen...
Die Zackenhos´ könnte man ja als recycling eines Kleidungsstücks bezeichnen, oder?
Deshalb zeige ich euch nun mein "recycling-Werk": ein Pullover, der ein Loch hatte (ob Katze oder Motte oder noch was anderes, kann ich nicht entscheiden) und außerdem waren die Ärmel zu kurz:
Das ist daraus geworden! Ich bin sehr zufrieden :-) (bloß das Foto ist nicht berauschend geworden bei der Beleuchtung)
Sonntag, 8. Januar 2012
Zitat der Woche
Zur Zeit bin ich immer noch damit beschäftigt, den Stammbaum des Fliesenfabrikanten José Maria Tejera zu erstellen... er hatte 12 Kinder und in fast jeder Familie gab es wieder einen José Maria... *seufz*
Ich kann euch dazu kein Bild liefern, aber ein passendes Gedicht:
Ich kann euch dazu kein Bild liefern, aber ein passendes Gedicht:
Selig sind die Auserwählten,
Die sich liebten und vermählten;
Denn sie tragen hübsche Früchte.
Und so wuchert die Geschichte
Sichtbarlich von Ort zu Ort.
Doch die braven Junggesellen,
Jungfern ohne Ehestellen,
Welche ohne Leibeserben
So als Blattgewächse sterben,
Pflanzen sich durch Knollen fort.
Mittwoch, 4. Januar 2012
Zitat der Woche - mal wieder verspätet
Nun ja, Sooo alt ist das neue Jahr ja noch nicht, so dass dieser Wunsch noch seine Berechtigung hat:
aus: Hernach - Prosit Neujahr!
Prosit Neujahr!
![]() | ||
| Da steht und kräht er. Vielleicht gerät er. |
Sonntag, 25. Dezember 2011
Zitat der Woche
Ja, der gute Wilhelm Busch soll doch auch endlich mal wieder dran kommen!
Die Geschenke sind ausgepackt -
(hier müsst ihr euch ein Bild von Bergen zerknüllten Geschenkpapiers vorstellen)
und hoffentlich habt ihr auch alle bekommen, was ihr euch gewünscht habt und was euch freut - so dass es euch nicht geht wie dem guten Sophiechen:
Die erste alte Tante sprach:
Wir müssen nun auch dran denken,
Was wir zu ihrem Namenstag
Dem guten Sophiechen schenken.
Drauf sprach die zweite Tante kühn:
Ich schlage vor, wir entscheiden
Uns für ein Kleid in Erbsengrün,
Das mag Sophiechen nicht leiden.
Der dritten Tante war das recht:
Ja, sprach sie, mit gelben Ranken!
Ich weiß, sie ärgert sich nicht schlecht
Und muß sich auch noch bedanken.
aus: Kritik des Herzens: Die erste alte Tante sprach
Die Geschenke sind ausgepackt -
(hier müsst ihr euch ein Bild von Bergen zerknüllten Geschenkpapiers vorstellen)
und hoffentlich habt ihr auch alle bekommen, was ihr euch gewünscht habt und was euch freut - so dass es euch nicht geht wie dem guten Sophiechen:
Die erste alte Tante sprach:
Wir müssen nun auch dran denken,
Was wir zu ihrem Namenstag
Dem guten Sophiechen schenken.
Drauf sprach die zweite Tante kühn:
Ich schlage vor, wir entscheiden
Uns für ein Kleid in Erbsengrün,
Das mag Sophiechen nicht leiden.
Der dritten Tante war das recht:
Ja, sprach sie, mit gelben Ranken!
Ich weiß, sie ärgert sich nicht schlecht
Und muß sich auch noch bedanken.
aus: Kritik des Herzens: Die erste alte Tante sprach
Sonntag, 27. November 2011
Zitat der Woche
Transpirierend und beklommen
Ist er vor die Tür gekommen,
Oh, sein Herze klopft so sehr,
Doch am Ende klopft auch er.
Ist er vor die Tür gekommen,
Oh, sein Herze klopft so sehr,
Doch am Ende klopft auch er.
Ob er dabei auch so einen schönen Türklopfer verwandt hat, wie die hier aus Marrakesch?
Sonntag, 20. November 2011
Zitat der Woche
Und sieh, in frohen Händen hält se
Die wohlgeratneButterwälze.....
... Zementfliese!
Die wohlgeratne
... Zementfliese!
Zurück aus Marrakesch; das Märchen von 1001 Fliesen wurde in vier Tagen Wirklichkeit! Nicht nur, dass ich zusehen durfte, wie die Fliesen hergestellt werden - ich durfte auch selber welche produzieren! Aus hunderten von Musterschablonen und einer Palette von 36 Farben durfte ich meine eigenen Fliesen kreieren. Es ist wirklich ein Kunsthandwerk wie vor hundert Jahren.
Hier ein link zur Firma; und da ich mich jetzt (noch) ernsthafter damit beschäftigen werde, gibt es demnächst einen eigenen blog nur zu Zementfliesen/ Mosaikplatten/ encaustic cement tiles...
Después de la vuelta desde Marrakech; ¡el cuento de 1001 mosaicos hidráulicos fue verdad en cuatro días! No solo pudiera ver como se hacen las losetas, pudiera fabricar unos mi mismo. Hay una gama de cientos de dibujos y 36 colores y pudiera crear unos únicos. Verdaderamente es una artesanía como hace cien años.
Aquí hay un enlace a la empresa; y en brevedad voy a escribir un blog solo sobre mosaicos hidráulicos/ losetas hidráulicas/ baldosas de cemento...Sonntag, 13. November 2011
Zitat der Woche
![]() |
| Der Papagei hat keine Ohren, Der Pudel ist meist halb geschoren. |
Hier möchte ich euch noch ein paar Fotos von (ohrenlosen) Papageien zeigen. Diesmal hatte ich in Barcelona mehr Erfolg als das letzte Mal beim Fotografieren von Mönchssittichen. Der Trick bestand darin, ein ganzes Croissant zu verfüttern! ;-))
Aquí quiero enseñaros unas fotos de loros. Esta vez en Barcelona tenía más éxito a tomar fotos de cotorras monje que la última vez. El truco era desmigajar todo un croissant en el suelo. ;-))
P.S. Habt ihr "B10" gesehen? Er war der mutigste von allen und hat auch den Tauben das Futter streitig gemacht.
¿Habéis visto el "B10"? El estaba el más bravo de todos y se disputaba con las palomas.
Sonntag, 6. November 2011
Zitat der Woche & Sammlung 4
Wie ihr festgestellt habt, war mein hehrer Versuch, ZWEI Termine pro Woche in Form von blog-posts einzuhalten, nicht von Erfolg gekrönt. Natürlich werde ich die Sammlungen weiter vorstellen - da habe ich ja noch so einiges - aber eher unregelmäßig. Heute eine Sammlung mit Zitat...
Ich habe schon lange Postkarten aufgehoben - jetzt habe ich mich entschlossen Kunstpostkarten zu sammeln. Da eine Sammlung mehr ist als die Summe ihrer Teile, sind die Karten nun in diesem Karteikasten geordnet: die Künstler, von denen ich mehr Karten habe, alphabetisch am Anfang; danach die anderen nach Geburtsjahr. Es macht Spaß, sich einen einzelnen Künster auszusuchen - oder auch die Jahrhunderte nach einen Thema durchzusuchen...
Como habéis podido visto, no he cumplido mi intento a escribir DOS blog-posts por semana. Voy a seguir mostrar mis colecciones - hay algunas más - pero de manera irregular. Y el citado de la semana - lo siento - no puedo traducir...
Wer weiß die Hallen und dergleichen
So welthistorisch zu bestreichen?
Al fresco und für ewig fast,
Wenn's mittlerweile nicht verblaßt.
Wer liefert uns die Genresachen,
So rührend oder auch zum Lachen?
Wer schuf die grünen Landschaftsbilder,
Die Wirtshaus- und die Wappenschilder?
Wer hat die Reihe deiner Väter
Seit tausend Jahren oder später
So meisterlich in Öl gesetzt?
Wer wird vor allen hochgeschätzt?
Der Farbenkünstler! Und mit Grund!
Er macht uns diese Welt so bunt.
Darum, o Jüngling, fasse Mut;
Setz auf den hohen Künstlerhut
Und wirf dich auf die Malerei;
Vielleicht verdienst du was dabei!
aus: Maler Klecksel, 1. Kapitel
So welthistorisch zu bestreichen?
Al fresco und für ewig fast,
Wenn's mittlerweile nicht verblaßt.
Wer liefert uns die Genresachen,
So rührend oder auch zum Lachen?
Wer schuf die grünen Landschaftsbilder,
Die Wirtshaus- und die Wappenschilder?
Wer hat die Reihe deiner Väter
Seit tausend Jahren oder später
So meisterlich in Öl gesetzt?
Wer wird vor allen hochgeschätzt?
Der Farbenkünstler! Und mit Grund!
Er macht uns diese Welt so bunt.
Darum, o Jüngling, fasse Mut;
Setz auf den hohen Künstlerhut
Und wirf dich auf die Malerei;
Vielleicht verdienst du was dabei!
aus: Maler Klecksel, 1. Kapitel
Ich habe schon lange Postkarten aufgehoben - jetzt habe ich mich entschlossen Kunstpostkarten zu sammeln. Da eine Sammlung mehr ist als die Summe ihrer Teile, sind die Karten nun in diesem Karteikasten geordnet: die Künstler, von denen ich mehr Karten habe, alphabetisch am Anfang; danach die anderen nach Geburtsjahr. Es macht Spaß, sich einen einzelnen Künster auszusuchen - oder auch die Jahrhunderte nach einen Thema durchzusuchen...
Colección 4 - postales de arte. Siempre he guardado postales que me gustaban - ahora he decidido a coleccionarlos. Como una coleccion es más que la suma de sus partes, he ordenado las tarjetas en este fichero: los artistas, de los cual tengo más postales, aparecen en primer lugar por orden alfabético, los otros detrás ordenado por fecha de nacimiento. Es divertido a coger un artista, o buscar los siglos por un tema especial...
Sonntag, 30. Oktober 2011
Zitat der Woche
Ach, die Welt ist so geräumig,
Und der Kopf ist so beschränkt.
Irgendwie wollte ich die Kurve kriegen, um euch ein schönes Sonntagsfrühstück zu wünschen, mit diesem Foto eines Frühstücks in Barcelona, aber... siehe oben.
Sonntag, 23. Oktober 2011
Zitat der Woche
Knopp begibt sich weiter fort
bis an einen andern Ort...
aus: Tobias Knopp, Abenteuer eines Junggesellen, jeweils am Kapitelanfang
Während ich schon seit Donnerstag in Barcelona bin, sollt ihr doch wenigstens nicht auf das Zitat der Woche verzichten müssen!
Sonntag, 16. Oktober 2011
Zitat der Woche
Das Zitat der Woche ist heute mal philosophisch:
sagt Onkel Nolte über das Ende der Frommen Helene
Aber ob das reicht, nichts Böses zu tun?
Da fällt mir noch ein anderes Zitat ein, diesmal von Max Frisch aus dem Andorranischen Juden:
»Das Gute – dieser Satz steht fest –
Ist stets das Böse, was man läßt!«
Ist stets das Böse, was man läßt!«
sagt Onkel Nolte über das Ende der Frommen Helene
Aber ob das reicht, nichts Böses zu tun?
Da fällt mir noch ein anderes Zitat ein, diesmal von Max Frisch aus dem Andorranischen Juden:
"Sie taten ihm nichts.
Also auch nichts Gutes."
Also auch nichts Gutes."
Sonntag, 9. Oktober 2011
Zitat der Woche
Hier legt sich Bählamm auf den Rücken
Und fühlt es tief und mit Entzücken,
Nachdem er Bein und Blick erhoben:
Groß ist die Welt, besonders oben!
Und fühlt es tief und mit Entzücken,
Nachdem er Bein und Blick erhoben:
Groß ist die Welt, besonders oben!
Und hier ein paar Ansichten von der "großen Welt" aus Antequera mit Wetterfahnen.
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