Willkommen!

Wie schön, dass ihr mein Sammelsurium gefunden habt!
Über Rückmeldungen würde ich mich freuen
- als Kommentar oder an: strick_else(at)yahoo.de
Danke

Dienstag, 30. März 2010

Ein bisschen Werbung!


Dieses Heft habe ich ganz unverdienterweise von der Autorin geschenkt bekommen und ich möchte es euch gerne vorstellen.
Es ist fast schon eine Doktorarbeit, so viel Recherche, belegt durch Zitate, ist eingeflossen!
75 Seiten, alles über das Handstopfen, mit Pilz und Ei, für Strümpfe und Handschuhe, Nadelbehälter und spezielle Nadeln, verschiedene Stopftechniken... mit vielen, vielen Abbildungen!
ISBN: 987-3-939353-23-2
Und hier geht es zu ihren anderen Büchern. Es lohnt sich!

Montag, 22. März 2010

IKEA Hacker

Diesen blog habe ich eben entdeckt und manches Interessante gefunden... z.B. ein Wollwickelgerät aus einer Lazy Susan...
Ich meine, dafür ist IKEA ja eigentlich da! Und wenn man sich so bei uns umschaut, ist kaum etwas so wie im Katalog....

Hier unsere neueste Errungenschaft:

TV Bank in grün, da schüttelt es einen doch, oder?



Aber wie gefällt euch diese Adaptation?
Ideal für Handtücher, oder?
Ohne Füßchen, die "ungelöcherte" Oberseite nach unten und mit zwei kräftigen Winkeln an die Wand, das wars!

Grüsse aus Svendborg

Da mir Svendborg so gut gefällt, zeige ich euch auch hier noch mal ein paar Bilder, die nichts direkt mit unserem Schiff zu tun haben (das gibts in dem anderen blog):


Svendborg ist auch die Stadt des "HVALFISK". So hiess mal ein Fischereiausbildungsschiff (vor ca. 100 Jahren). Als es abgewrackt wurde, rettete der Großvater des heutigen Werftchefs die Galionsfigur (und fertigte für die Seefahrtsschule eine Kopie an). Das Original ist noch immer im Büro der Werft -> linkes Bild.
Seit 2003 gibt es eine Statue auf dem Fährplatz -> Mitte
und rechts sieht man eine Figur am Hotel Ærø.


Und ein ganz grosser Dank geht an Regina, die mir gesagt hat, wie man diese Collagen macht!

Samstag, 13. März 2010

Noch mehr Viecher!

Heute gibt es noch mal ein paar Tierfotos:


Gänsesäger auf der Trave in Lübeck - leider nicht ganz scharf, vielleicht weil es nicht so sonnig war? Aber endlich auch die schönen Männchen... deshalb müsst ihr da jetzt durch, liebe Leser ;-)



dafür kann man bei dieser Türkentaube die kleinen Nieselregentropfen auf dem Gefieder erkennen!


Und hier ist mein Kampf mit der Giraffe, das fette Vieh steht allerdings nicht auf seinen dünnen Pfeifenreinigerbeinchen - aber für Ole reicht es ja...



noch ein fettes Vieh - so sieht unser gemütlicher Fernsehabend aus!

Sonntag, 7. März 2010

Kameratest

Ich bin am Überlegen, ob ich mir nicht doch mal wieder eine ordentliche Kamera leisten soll - nachdem ich meine alte Spiegelreflex, die die letzten 10 Jahre nur im Schrank lag, endlich verkauft habe.
So bekam ich eine sogenannte "bridge-Kamera" geliehen - ein handliches Teil mit einem Zoom bis 400 mm und war ein bisschen spazieren.
Hier meine Ausbeute - die ich noch am Computer nachbearbeitet und zurechtgeschnitten habe.

Dohle am Futterhäuschen - durch die Küchenfensterscheibe!

"gemischtes" Wassergeflügel im Außenhafen

Stockentenpärchen auf dem Eis

Lachmöwe - noch mit winterlich weißem Kopf

Blässhuhn

Reiherentenpärchen

und noch eine Reiherente - bzw. -erpel mit dem schönen Schopf

Haubentaucher - die habe ich tatsächlich erst beim Bilder bearbeiten erkannt!

der einzige Gänsesäger! (Weibchen)

Und dann war da noch diese Sturmmöwe - die mich irritiert hat, weil sie einen dunklen Fleck am Schnabel hat, aber - eben nachgelesen - das ist ein Wintermerkmal!


Eigentlich ist die Entscheidung schon gefallen: so eine Kamera will ich auch! Obwohl ich das Zoom bei den Vogelbildern bis zum Anschlag auf hatte und die Bilder alle aus der Hand gemacht habe, ist nichts verwackelt... sie war absolut angenehm zu benutzen (alles mit Automatik) und auch nicht zu schwer!

Dienstag, 23. Februar 2010

Für Marlies

...obwohl sie sicher weiß, in was für einem schönen Haus sie wohnt...



Danke für den netten Tag!

Freitag, 19. Februar 2010

Geburtstag von Johann Friedrich Naumann

Heute morgen klingelten die Kohlmeisen, als wollten sie den Frühling einläuten. Hoffentlich haben sie recht!


Dabei dachte ich an mein schönes neues (altes, neu bearbeitetes) Vogelbuch und stellte mit Erschrecken fest, dass ich schon wieder einen Geburtstag "verpennt" habe. Nun ja, der Jubilar ist schon über 150 Jahre tot und so wird man mir hoffentlich die 5 Tage Verspätung verzeihen.
  • Johann Friedrich Naumann
  • geboren am: 14.2.1780 in Ziebigk bei Köthen
  • gestorben am: 15.8.1857 in Ziebigk
Johann Friedrich wuchs auf dem Landgut seines Vaters Johann Andreas Naumann auf. Seine Schulausbildung endete früh, da sein Vater ihn in der Landwirtschaft brauchte. Von ihm, einem Autodidakten in den Naturwissenschaften und Technik, bekam er auch das Interesse für Naturbeobachtung und Vogelkunde. Schon früh half er seinem Vater bei der Bearbeitung seines ornithologischen Werkes und malte die frisch geschossenen Vögel "nach der Natur", die die Vorlagen für die Kupferstiche waren, später fertigte er auch die Stiche selber an. Zusammen legten sie eine Sammlung mit mehr als 700 Vögeln an.
Die Landwirtschaft brachte gerade genug zum Leben ein, so wurde für die Herausgabe des Vogelbuches an Druckkosten gespart, indem die Illustrationen im kleinen Oktavformat dargestellt wurden. leider wurden auch die Kupferplatten nach dem Druck häufig wieder abgeschliffen, um sie wiederverwenden zu können.
Nach den Wirren der napoleonischen Krieg fing Johann Friedrich an, das Werk seines Vaters zu einer "Naturgeschichte der Vögel Deutschlands" zu erweitern. Aus den geplanten vier wurden im Laufe von 25 Jahren 12 Bände, ein Lebenswerk.
Von 1896 bis 1905 wurde eine Zweite Auflage des "Naumann" herasugegeben, bei der aber die Abbildungen neu gestochen wurden (werden mussten) und der Text durch Fußnoten ergänzt und berichtigt wurde. Diese Abbildungen (auch schön, aber eben nicht von Johann Friedrich Naumann!) sind im Netz hier zu finden und von dort sind auch die oben abgebildeten Meisen. So, jetzt habe ich auch endlich die Kurve gekriegt.
Der Bearbeiter hält es jedoch nicht für nötig den Text zu übernehmen "wegen der Weitschweifigkeit der Beschreibungen". Zum Glück sah das der alte Alfred Brehm anders, deshalb hier etwas über die Kohlmeise von Naumann via Brehm:
"Es ist etwas Seltenes sie einmal einige Minuten lang stillsitzen oder auch nur mißgelaunt zu sehen. Immer frohen Mutes, durchhüpft und beklettert sie die Zweige der Bäume, der Büsche, Hecken und Zäune ohne Unterlass, hängt sich bald hier, bald da an den Schaft eines Baumes oder wiegt sich in verkehrter Stellung an der dünnen Spitze eines schlanken Zweiges, durchkriecht einen hohlen Stamm und schlüpft behende durch die Ritzen und Löcher, alles mit den abwechselndsten Stellungen und Gebärden, mit einer Lebhaftigkeit und Schnelle, die ins Possierliche übergeht."