Ich bin immer auf der Suche, wo ich noch mehr Bücher unterbringen kann. Letzte Woche bei IKEA kam mir eine Erleuchtung - schließlich sind DVDs und Taschenbücher ja ungefähr gleich gross:
Nicht direkt ein IKEA-Hack, sondern nur ein Lerberg DVD-Regal seitlich an ein Bücherregal geschraubt. Auf dem kleinen Telefontischchen bleibt trotzdem genug Platz und ich finde, es sieht auch ganz originell aus.
Jetzt gibt es endlich wieder genug Platz für spanische Reiseführer!
Montag, 3. September 2012
Dienstag, 21. August 2012
Ich lese gerade...
Wie euch vielleicht sicher aufgefallen ist, (ihr seid ja aufmerksame Leser!) habe ich seit einiger Zeit in der rechten Leiste eine neue Kategorie untergebracht: Ich lese gerade...
Da stapft seit deren Einführung, d.h. seit nach-Portugal, also seit über sechs Wochen, nun schon Mary Kingsley durch westafrikanische Sümpfe... und ich habe bis jetzt noch kein Schreibenswörtchen darüber verloren.
Nein, man muss sie nicht bedauern, sie macht das gerne!
"...Indeed, much as I have enjoyed life in Africa, I do not think I ever enjoyed it to the full as I did on those nights dropping down the Rembwé. The gret, black, winding river with a pathway in its midst of frosted silver where the moonlight struck it: on each side the ink-black mangove walls, and above them the band of star and moonlit heavens that the walls of mangrove allowed one to see. Forward rose the form of our sail, idealised from bedsheetdom to glory; and the little red glow of our cooking fire gave a single note of warm colour to the cold light of the moon..."
Sie war eine wirklich aussergewöhnliche und beeindruckende Frau, die plötzlich mit Anfang dreißig im Jahr 1893 beschloss, nach Westafrika zu reisen. Nachdem sie lebend heimkehte, wurde sie das erste weibliche Mitglied der Royal Society und fuhr 1895 in deren Auftrag wieder hin, um Süßwasserfische zu sammeln. Von dieser Reise handelt das Buch, von Begegnungen mit Krokodilen und Kannibalen, wie sie lernt ein Kanu zu steuern, wie sie in eine Elefantenfalle mit angespitzten Pfählen fällt und "die Segnungen eines guten dicken Kleides" erkennt. etc. etc
Das Buch liest sich sehr gut während der Mittagssiesta und die spanischen Temperaturen sind gleich viel erträglicher, wenn man sie ohne Sümpfe, Moskitos, Blutegel und nicht in einem langen viktorianischen Kleid mit Korsett und hochgeschlossenem Kragen geniessen darf.
Lassen wir Mary also ruhig noch etwas weiter durch die Sümpfe stapfen... Und nochmal ganz herzlichen Dank an Eva und Nigel, dass sie mir das Buch geschenkt haben!
Wenn ich also diese Kategorie: ich lese gerade wirklich erst nähme, hättet ihr gestern für knapp drei Stunden folgendes Bild gesehen (vorausgesetzt, ihr hättet in der Zeit überhaupt hingeschaut):
Es ist die Fortsetzung zu "Gut gegen Nordwind", einer wunderschönen, gar nicht kitschigen E-mail-Liebesgeschichte. Emmi und Leo, zwei sich völlig Unbekannte, schreiben sich erst aufgrund eines Tippfehlers in der e-mail-Adresse und schlieslich immer intimer, und obwohl sie sich bis zum Ende des ersten Buches nie zu Gesicht bekommen, verlieben sie sich ineinander.
Gestern vormittag gegen halb 11 kam der Postbote und um zwei war Alle sieben Wellen ausgelesen. Jetzt kann ich mit Genuss wieder von vorne anfangen und mich an der Sprache ergötzen. Im Moment erinnere ich mich nur an Bauchgespinst.
Wenn ich diese Kategorie ernst nähme, hättet ihr in einer Pariser Nacht (im großen Himmelbett) auch das Cover von Gut gegen Nordwind gesehen. Und natürlich habe ich das Buch gleich mitgekauft. Und kann solche Sätze nochmals geniessen:
"Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf."
Da stapft seit deren Einführung, d.h. seit nach-Portugal, also seit über sechs Wochen, nun schon Mary Kingsley durch westafrikanische Sümpfe... und ich habe bis jetzt noch kein Schreibenswörtchen darüber verloren.
Nein, man muss sie nicht bedauern, sie macht das gerne!
"...Indeed, much as I have enjoyed life in Africa, I do not think I ever enjoyed it to the full as I did on those nights dropping down the Rembwé. The gret, black, winding river with a pathway in its midst of frosted silver where the moonlight struck it: on each side the ink-black mangove walls, and above them the band of star and moonlit heavens that the walls of mangrove allowed one to see. Forward rose the form of our sail, idealised from bedsheetdom to glory; and the little red glow of our cooking fire gave a single note of warm colour to the cold light of the moon..."
Sie war eine wirklich aussergewöhnliche und beeindruckende Frau, die plötzlich mit Anfang dreißig im Jahr 1893 beschloss, nach Westafrika zu reisen. Nachdem sie lebend heimkehte, wurde sie das erste weibliche Mitglied der Royal Society und fuhr 1895 in deren Auftrag wieder hin, um Süßwasserfische zu sammeln. Von dieser Reise handelt das Buch, von Begegnungen mit Krokodilen und Kannibalen, wie sie lernt ein Kanu zu steuern, wie sie in eine Elefantenfalle mit angespitzten Pfählen fällt und "die Segnungen eines guten dicken Kleides" erkennt. etc. etc
Das Buch liest sich sehr gut während der Mittagssiesta und die spanischen Temperaturen sind gleich viel erträglicher, wenn man sie ohne Sümpfe, Moskitos, Blutegel und nicht in einem langen viktorianischen Kleid mit Korsett und hochgeschlossenem Kragen geniessen darf.
Lassen wir Mary also ruhig noch etwas weiter durch die Sümpfe stapfen... Und nochmal ganz herzlichen Dank an Eva und Nigel, dass sie mir das Buch geschenkt haben!
Wenn ich also diese Kategorie: ich lese gerade wirklich erst nähme, hättet ihr gestern für knapp drei Stunden folgendes Bild gesehen (vorausgesetzt, ihr hättet in der Zeit überhaupt hingeschaut):
Es ist die Fortsetzung zu "Gut gegen Nordwind", einer wunderschönen, gar nicht kitschigen E-mail-Liebesgeschichte. Emmi und Leo, zwei sich völlig Unbekannte, schreiben sich erst aufgrund eines Tippfehlers in der e-mail-Adresse und schlieslich immer intimer, und obwohl sie sich bis zum Ende des ersten Buches nie zu Gesicht bekommen, verlieben sie sich ineinander.
Gestern vormittag gegen halb 11 kam der Postbote und um zwei war Alle sieben Wellen ausgelesen. Jetzt kann ich mit Genuss wieder von vorne anfangen und mich an der Sprache ergötzen. Im Moment erinnere ich mich nur an Bauchgespinst.
Wenn ich diese Kategorie ernst nähme, hättet ihr in einer Pariser Nacht (im großen Himmelbett) auch das Cover von Gut gegen Nordwind gesehen. Und natürlich habe ich das Buch gleich mitgekauft. Und kann solche Sätze nochmals geniessen:
"Schreiben ist wie küssen, nur ohne Lippen. Schreiben ist küssen mit dem Kopf."
Sonntag, 19. August 2012
Zitat der Woche - nicht von Busch!
| "Die Sonne schien ihm aufs Gehirn, da nahm er seinen Sonnenschirm..." |
Samstag, 18. August 2012
Freitag, 17. August 2012
Paris Nachlese - Schilder & Zeichen
man bemerke:
- hinter dem Warnschild AVEUGLE (= blind) befindet sich ein Optiker!
- in der Mitte sieht man den Wasserstand der Seine am 28. Januar 1910
- sollte ich vielleicht Ampelmännchen sammeln???
Sonntag, 12. August 2012
Jardin des Plantes
Von gestern habe ich noch gar nichts erzaehlt: es war mal wieder ein Keramiktag :-) Da wollte ich in meinem anderen blog noch was dazu schreiben. Aber hier zeige ich euch mal ein paar der schoenen Geschaefte, in denen es noch alte Fliesen an Waenden oder Fussboden gibt:
Confiserie A la Mere de Famille - (schaut euch auch die schoene homepage an!)
9. arr.; 35 rue de Faubourg-Montmartre
hier habe ich mir ein Pfefferminzeis gegoennt....
---------------------------------------------------------
Boulangerie Bazin
12. arr.; 85 bis, rue de Charenton
hier musste es ein Erdbeertoertchen sein....
------------------------------------------------------------------
Heute war ich im Jardin des Plantes. Die Menagerie ist der zweitaelteste Zoo der Welt ( ich habe aber nicht rausgekriegt, welches der aelteste ist...).
Die Flamingos sind noch genauso wie aus Rilkes Zeiten (das Gedicht habe ich euch schon mal hier vorgestellt),
Panther gibt es zum Glueck keine mehr; der Zoo hat sich wegen seiner geringen Groesse mittlerweile auf seltene Voegel und kleinen Saeugetiere spezialisiert.
Und in der Rotunde gab es eine kleine Ausstellung ueber Zarafa - und dank Nigel's und Eva's umfangreicher Bibliothek, (die ich aufgeraeumt habe) wusste ich auch sofort, um was es sich handelt: die erste lebendige Giraffe, die 1827 nach Paris kam!
Und zwar zu Fuss - also auf eigenen Hufen! - in Tagesetappen die letzten 880 km von Marseille
And here is a link to the really great book and finally one to the blog of the author, Michael Allin.
Samstag, 11. August 2012
Galeries LaFayette und Paradis
Heute habe ich meine Rock ausgefuehrt und war damit u.a in den Galeries LaFayette. Eigentlich hat mich das Warenhaus selber weniger interessiert, aber der Blick von der Dachterrasse:
Dort habe ich auch gepicknickt und meine mitgebrachte Banane gegessen :-), bevor ich ins "Paradis" gegangen bin!
Dort steht noch das Geschaeftshaus einer Keramikfirma: Hippolyte Boulenger aus Choisy-le-Roi
(Morgen muss ich nochmal hin, denn dann hat dieses Gruselkabinett auf, das jetzt in dies Gebaeude eingezogen ist und man konnte im Eingangspatio hinter dem Gitter noch weitere Fliesenbilder entdecken.) Die Firma ist auch bekannt dafuer, das sie die Fliesenverkleidungen der Metrostationen ausgefuehrt hat.
Nachmittags habe ich mir eine Eisbecher gegoennt...
... natuerlich vor allem um in Musse das Lokal GALLOPIN (hier die homepage) ...
... und die Fliesen bewundern zu koennen!
Und jetzt gehe ich in mein Himmelbett mit Katzen!
Abonnieren
Posts (Atom)


