Willkommen!

Wie schön, dass ihr mein Sammelsurium gefunden habt!
Über Rückmeldungen würde ich mich freuen
- als Kommentar oder an: strick_else(at)yahoo.de
Danke

Donnerstag, 18. Februar 2010

Post aus Bayern!


Stellt euch vor - Heute habe ich einen Brief von Silke bekommen - Der Keramikerin, die meine Froschtasse gemacht hat!
Est mal vielen Dank an alle, die mich ermuntert haben einen "echten" Brief zu schreiben - und besonderen Dank an Sandra, die mich durch die Tassengeschichten erst wieder an meine Studienfreundin erinnert hat!

Wer Lust hat und in der Nähe ist, kann ja mal beim Tag der offenen Töpferei in Willanzheim bei Würzburg vorbeischauen :-)
Und morgen kaufe ich mir Briefpapier...

Montag, 15. Februar 2010

Tassen (II)


Unsere normalen Nachmittagskaffeetassen - geerbt von meiner Mutter. Sie nannte das Design "Zwiebelmuster" und ich fand es damals schrecklich spießig und langweilig.
Mittlerweile weiß ich, dass es "Indisch blau" oder "Strohblumenmuster" heißt, und (wahrscheinlich bin ich jetzt so spießig und langweilig) es gefällt mir richtig gut. So habe ich auch schon auf Flohmärkten das eine oder andere Stück ergattert. Ich finde es auch originell, dass dieses Muster von verschiedenen Firmen verwandt wurde, selbst eine Brotdose habe ich mittlerweile :-). Und aus den großen Bechern gibt es abends öfter "Tote Tante".


P.S. Die Rose habe ich vom Bäcker, als ich Brötchen für den "romantischen Valentinsbrunch"! holte. Als ich wiederkam, war aber der Tisch gedeckt und der Kaffee fertig!

Mittwoch, 10. Februar 2010

Holzgerlinger Ofenwandplättchen

Am Wochenende haben wir Freunde in Holzgerlingen bei Stuttgart besucht und waren u.a. auch im dortigen Heimatmuseum, in dem es eine Führung gab über die Ofenwandplättchen (schwäbisch: Blettle)
Es sind quadratische Fliesen von ca. 15 cm Länge, mit Engobe mehrfarbig bemalt und mit farbloser Bleiglasur überzogen. Dargestellt sind Pflanzen- und Tiermotive, Jagdszenen, religiöse Motive und auch z.T. recht derbe Sprüche.


Da ich vor lauter Begeisterung nicht so viel fotografiert habe, musste ich einige Bilder aus wikipedia kopieren, weitere Informationen und das folgende Foto aus dem Museum habe ich hier gefunden. Es zeigt eine (nachgemachte) Wand mit dem typischen gusseisernen Ofen.
Ich habe noch etwas gegoogelt und diesen Artikel entdeckt, aus dem ich hier zitieren möchte:

"Die Tonplättchen sind eine regionale Besonderheit. In der Zeit zwischen 1725 und 1900 fanden sie sich tausendfach in Bauernhäusern im nördlichen Schwarzwald, im Hecken- und Strohgäu sowie im Schönbuch. Dies hing mit der Verbreitung des sogenannten altdeutschen Ofens zusammen, dessen Einbau wegen seines großen Holzverbrauchs nur in waldreichen Gegenden sinnvoll war. Wurden diese gusseisernen Öfen, die meist in der Zimmerecke standen, stark erhitzt, bestand die Gefahr, dass die Balken des Fachwerks ankohlten. Man solle die betroffenen Wände "mit gebrannten Plättlen oder Backsteinen besetzen", heißt es daher in einer Bauordnung des Herzogs Eberhard zu Württemberg und Teck von 1655."

Viellicht sollte ich mir mal eine ganze Woche Zeit nehmen und alle schwäbischen Heimatmuseen abklappern...

Mittwoch, 3. Februar 2010

Zeigt her eure Tassen (I)

Dieser Aufruf stammt von boutonacre von hier - und die Idee gefällt mir so gut, dass ich mitmachen will.
Die erste Tasse, die ich euch vorstelle, hat eine lange und ungewöhnliche Geschichte.
Es war einmal eine Tasse mit einem grinsenden Frosch, die hatte ich mal vor langer, langer Zeit auf einem Keramikmarkt erstanden. Während meines Studiums habe ich sie oft benutzt - und eines Tages fegte ich sie mit einem Handstreich vom Schreibtisch! Lauter Scherben - aber der Frosch grinste weiter!
Ich habe die Scherbe aufgehoben, wollte sie mal weiterverarbeiten, vielleicht eine Art Mosaik damit machen oder sie irgendwie eingipsen....
Sie lag lange auf meinem Schreibtisch (irgendwann verschwand sie in einer Schachtel - und stellt euch vor, für diesen Post habe ich sie sogar wiedergefunden!). Aber um diese Tasse geht es ja gar nicht...

Denn einige Zeit später besuchte mich eine Freundin. Sie hatte das Studium geschmissen und machte eine Keramikerlehre im Bayerischen Wald. Fand ich sehr mutig und bewundernswert. Ob ich ihr davon vorjammerte, oder sie die Scherbe sah und dann die Geschichte erfuhr, weiß ich nicht mehr - jedenfalls bekam ich nach ein paar Wochen ein Päckchen...
...mit dieser Tasse!
So ein tolles individuelles Geschenk habe ich selten bekommen!
Die Tasse steht jetzt meistens im Regal und der Frosch grinst immer noch! Und ich freue mich jedesmal,wenn ich ihn sehe.

P.S. Übrigens habe ich gegoogelt und die Adresse ihrer Töpferwerkstatt gefunden - aber ohne email - nun weiß ich nicht, soll ich ihr einen echten Brief schreiben?

Dienstag, 2. Februar 2010

Eine Million Giraffen!

Das müsst ihr sehen! Oder am besten mitmachen! Was es alles gibt...
Eigentlich wollte ich ja nie zwei Posts an einem Tag schreiben, aber dies muss ich weiterverbreiten!
Und jetzt mache ich Giraffen!

Und eigentlich müsste ich smarties kaufen ;-)), dann wird die nächste nicht so "fehlfarbig"!

Bunte Strümpfe gegen den Winterfrust

Seit der Stricklieselei stricke ich auch wieder - und nun am liebsten Strümpfe (da ist das Ende wenigstens in Sicht!). Da ich eigentlich die bunte Wolle nicht so mag, weil ich mir nicht vorschreiben lassen will, wann welche Farbe kommt, habe ich bis jetzt immer Ringelsocken gestrickt. Ein Musterversuch ging kläglich daneben, weil ich die Fadenspannung nicht richtig hinbekam und sich alles zusammenzog :(
Nun habe ich was gelesen vom "Faden einweben" und dies ausprobiert. Es ist ein ziemliches Gefummele, aber ich bin mit dem Ergebnis recht zufrieden! Angenehmer Nebeneffekt ist, dass die Strümpfe dicker sind und man nicht mit den Zehen in losen Fäden hängenbleiben kann.

Und wieso strickt "man" eigentlich die Spitze in die Mitte? Vielleicht gibt es ja technisch einen guten Grund? Für meinen Mann, dem wegen Diabetes einige Zehen fehlen, muss ich sowieso rechte und linke Strümpfe stricken - also warum nicht auch für mich?!
Man muss sie natürlich irgendwie kennzeichnen, deshalb wenn backbord rot ist, kann ich für steuerbord ja auch blau nehmen ;-)

Montag, 1. Februar 2010

Danke für die Blume!


Gestern habe ich von Cat diesen Sunshine blog award bekommen! Ich bin immer noch ganz sprachlos - und zitiere daher aus ihrem blog:

" Der Sonnenschein-Preis wird an Blogger verliehen, deren positive Einstellung und Kreativität andere in der Blogwelt inspiriert.
Die Regeln dafür, diesen Preis anzunehmen, sind:

Setze das Logo auf deinen Blog oder in deinen Blogeintrag. - ok

Verbreite es und verlinke zu der Person, von der du den Preis bekommen hast.
ok.

Gib den Preis an 12 Blogger weiter und verlinke die Nominierten in deinem Blogeintrag. - na ja, immerhin 4


Laß die Nominierten wissen, daß sie diesen Preis bekommen haben, indem du auf ihrem Blog einen Kommentar hinterläßt.
ok

Tja, zum Glück schrieb sie auch, der Preis verpflichtet zu nichts, denn ich kenne überhaupt keine 12 blogs...

Jetzt gebe ich diesen Preis erstmal an die weiter, die mir spontan einfallen:
1. Anne-Miek Bibber. We "met" in a flickr group and I am always totally amazed about her necklaces made out of VERY odd materials! Sie bastelt Halsketten aus besonders ungewöhnlichen Materialien. Die Seite ist in holländisch und englisch, aber die Bilder sprechen für sich selbst!

2. Tierische Strickereien. Strickerinnen gibt es ja viele, aber nur diese hat so schöne Echsen!

3. boutonacre hat sich die originelle Tassen-Aktion einfallen lassen

4. Blickfangquilts - ihre Kreationen bewundere ich schon lange auf flickr, jetzt auch in meiner blogliste.

Und eigentlich haben Cat und Maz von Spool Knitter mindestens einen ganzen Blumenstrauss verdient!
Hier ist erstmal Schluss, ich wollte eigentlich was ganz anderes probieren... und noch was herzeigen... und überhaupt